Eile mit Weile - so könnte das Motto der dreitägigen Radtour lauten, die von den "Hermannshöhen" im Teutoburger Wald bis ins "Emscherland" führte. So startete die Tour für Barbara, Silvia und Jochen, Susanne und Henry sowie Gerd zunächst mit einem Eiscafebesuch in der historischen Altstadt von Detmold. Nach einer kurzen Einrollphase war anschließend ganz schnell "Schluss mit lustig", denn der Anstieg zum Hermannsdenkmal musste bezwungen werden. Dieser war aufgrund der anspruchsvollen Routenwahl so richtig knackig. Die Statue von "Arminius dem Cherusker" (Hermann) schaut Richtung Südwesten, genau in die Zielrichtung unserer Tour. Es folgte ein "stop over" an den Externsteinen, bevor wir dem  Teutoburger Wald in Höhe von Kohlstadt auf Wiedersehen sagten. Wie bisher folgten wir weiterhin im Wesentlichen dem Römer-Lippe-Radweg bzw. seinen thematischen Alternativrouten. Die Quelle der Lippe in Bad Lippspringe bestaunend erreichten wir nach 45 km und 600 hm unser Etappenziel in Paderborn.

Vor dem Tourstart in DetmoldAufwaerts zum Hermann

Auf fetten Reifen ging's am Ostersamstag von Neukirchen-Vluyn durch das "Auenland" - den Niederrhein. Die Permanente CTF des Radsportbezirks Krefeld führte auf der 45km langen Strecke vom Startort in Neukirchen-Vluyn über die Halden Norddeutschland, Pattberg und Rheinpreussen. Außerhalb der Halden durchquerte die Route einige reizvolle Waldgebiete, wie z.B. den Baerler Busch. Daneben wurde auch das eine oder andere Gewässer (Moersbach, Waldsee) in Augenschein genommen. Das alles konnten wir bei frühlingshaften Temperaturen um die 12 Grad und  trockenem Wetter genießen. Auch einen "kulinarischen Höhepunkt" hatten wir zu verzeichnen - die Zwischeneinkehr im Cafe Rheinblick in Duisburg - Baerl.

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Auf der Abschlussveranstaltung der Westfalen Winter Bike Trophy am 4. März in Iserlohn sicherten sich die RSC-Teammitglieder den 1. Platz in der Mannschaftswertung. Bei den sehr unterschiedlichen Witterungsvoraussetzungen der einzelnen Veranstaltungen "wühlten" sich die Teammitglieder wahlweise durch den Schlamm oder "kämpften" gegen einen eisigen Ostwind an. Die Fahrerinnen und Fahrer des RSC-Teams bedanken sich bei allen Vereinen, welche die Austragung der Serienveranstaltung
ermöglicht haben! Merke: Heute ist nicht alle Tage, der RSC fährt weiter, keine Frage!

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Die Freundinnen und Freunde der "Fetten Reifen" waren trotz eisiger Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf den Trails im Emscherbruch unterwegs. Die RSG Herne hatte am 18. März zur Emscherbike-CTF eingeladen. Geboten wurde u.a. eine 55km-Strecke, die zunächst flach entlang von Rhein-Herne-Kanal und Emscher führte. Anschließend ging es kreuz und quer durch das Feuchtgebiet Emscherbruch, wobei auch der Ewaldsee umrundet wurde.

Dann ging's in die "Vertikale", wo die Trails auf den Halden Hoppenbruch und Hoheward darauf warteten "gerockt" zu werden. Der sehr starke Ostwind schlug auf dem Gipfelplateau der Halde Hoheward zu, dem mit 152m ü NN. höchsten Punkt der Strecke. Hier galt es den Lenker fest im Griff zu halten, um nicht vom Trail gefegt zu werden! Es folgte noch ein Abstecher über den Rad-/Fußweg "Allee des Wandels" in das Waldgebiet Katzenbusch, bevor die Strecke, nochmals über die beiden Halden, zurück zum Ziel in Herne führte.

Fazit: Eine sehr schöne Veranstaltung, die auf der 55km "Langstrecke" mit rund 600hm viel Abwechslung geboten hat.

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Auf "Fetten Reifen" durch das Märkische Sauerland

Auch bei der 8. Veranstaltung des Westfalen Winter Bike Trophy war der RSC Essen-Kettwig vertreten.

Die vorhergesagten Wetterbedingungen mit Dauerfrost und Wind hörten sich "subarktisch" an. So sollte sich die Temperaturspanne zwischen -8 bis -1 Grad bewegen. Gefühlt war es dann aber gar nicht so kalt - sogar ganz im Gegenteil! Daran hatte das Profil der Strecke durchaus seinen Anteil. So waren auf der rd. 58km langen "Ersatzstrecke" rd. 880 Höhenmeter zu erklimmen. Der ursprünglich vom Veranstalter geplante Streckenverlauf wurde aufgrund von vereisten Wegen geändert. Daraus wurde dann zwar eine asphaltlastige, aber dennoch aus vielen "Offroad-Streckenabschnitten" bestehende Strecke, die auf der großen Runde größtenteils zweimal zu befahren war. Die Streckenführung ermöglichte immer wieder weite Fernblicke in die Landschaft. Die Verpflegung an den beiden "Checkpoints" war sehr gut.

Unterm Strich war es eine "coole" Veranstaltung! 

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Rückblick auf unsere sportlichen und sonstigen Aktivitäten.