Vom 26. Juni bis 2. Juli stand bereits zum 14. Mal die Tour Transalp, das größte Etappenrennen über die Alpen für Amateur- und Hobbyfahrer auf dem Programm. Über 900 Kilometer, 19500 Höhenmeter und 22 Pässe waren in 7 Etappen auf dem Weg vom österreichischen Imst über Brixen, St. Vigil, Sillian, Fiera di Primiero, Crespano del Grappa, Levico Terme zum Ziel nach Riva am Gardasee zu bewältigen. Im Startfeld, das aus über 400er Zweier-Teams bestand, waren auch 4 Teams mit RSC-Sportlern, die allesamt in der Mixed-Kategorie starteten.

Am Start waren als Team „Alpensegler“ Melanie Tillig und Heiko Janik, als Team „RuhrMünsterland-Racing“ Walburga Wapelhorst und Peter Hernold, als Team „Kettwiger Racer“ Eva Kruse und Uli Seidel und Birgit Nichterlein zusammen mit Volker Serbe aus Berlin als Team „BRC Semper RSC Essen-Kettwig“.

Auf dem Weg nach Riva stellten sich den Teilnehmern so klangvolle Pässe wie der Kühtai-Sattel, der Passo Giau und der Monte Grappa in den Weg. Die Strecke verband außerordentliche sportliche Herausforderungen mit grandiosen Landschaftspanoramen. Die anspruchsvolle Route, die Konkurrenz (die mit prominenten Namen wie einer früheren österreichischen Straßenmeisterin und einer italienischen Meisterin im Cross Country aufwarten konnte) verlangte den Kettwigern alles ab. Schon die erste Etappe hatte es in sich, denn es galt nicht nur den über 2000m hohen und bis zu 17% steilen Kühtai-Sattel sowie den Brenner zu bezwingen, sondern sie war auch mit fast 160 km gleich die längste des gesamten Rennens. Die zweite Etappe, mit ca. 130 km etwas kürzer, führte von Brixen Rund um das Sella-Massiv mit dem Passo Sella und Passo Pordoi gleich über zwei Pässe jenseits der 2200 m-Marke. Als besonders selektiver Anstieg erwies sich auch der Monte Tomba, der auf der 5. Etappe nach Crespano del Grappa zu bewältigen war und mit hohen zweistelligen Steigungsprozenten aufwartete.  

Auch das Wetter trug seinen Teil zur Geschichte dieser Woche bei. War es bei den ersten Etappen noch etwas unbeständig, wurde es zwischendurch hochsommerlich warm bevor auf den letzten zwei Etappen Regenschauer aufzogen. Diese sorgten dafür, dass sich einige Abfahrten in seifige Rutschbahnen verwandelten und führten zu einigen Stürzen. Davon waren auch Melanie und Eva betroffen, konnten die Etappen aber fortsetzten.

Alle Kettwiger Teams erreichten schließlich sicher das Ziel in Riva und konnten sehr gute Platzierungen einfahren. Walburga und Peter erreichten Rang 7., Melanie und Heiko Rang 13, Eva und Uli Rang 41, Birgit und Volker Rang 51 in der Gesamtwertung der Mixed-Teams.

Als nächster großer Event steht für den RSC die Vereins-Etappenfahrt an, die ab Ende Juli 12 Tage durch das französische Zentralmassiv und die Pyrenäen führen wird. Auch da werden die Transalp-Teilnehmer überwiegend wieder dabei sein.

 

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