Am Morgen des 2. November trafen sich die RSC-Mitglieder Bärbel, Susanne, Henry, Stefan, Tobias und der Verfasser dieses Berichts im “Coffee by Marie“ in Moers-Kapellen, dem Startpunkt einer neuen CTF-Permanente. Erst nachdem wir im gemütlichen Cafe eine kleine Stärkung zu uns genommen hatten ging es auf die Strecke. Diese führte uns zunächst über den “Grafschafter Rad- und Wanderweg“ in Richtung Hülser Berg. Dieser Rad- und Wanderweg wurde auf der Bahntrasse der ehemaligen “Crefelder Eisenbahn“ angelegt, die zwischen Moers und Krefeld verkehrte. Der Hülser Berg wurde nicht erklommen, stattdessen “kletterte“ die Route auf den Achterberg. Der Achterberg ist ein Bestandteil des “Niederrheinischen Höhenzuges“, der sich mit mehreren Unterbrechungen in einem weiten Bogen zwischen dem Tal des Rheines im Osten und dem der Niers im Westen durch das Niederrheinische Tiefland von Krefeld bis nach Nimwegen zieht. Die Landschaftseinheit wird auch “Niederrheinische Höhen“ genannt. Der Höhenzug, der sich stellenweise bis auf mehr als 100 m Höhe über dem Meeresspiegel erhebt, wurde in der vorletzten Eiszeit, der Saale-Kaltzeit, durch die Eisränder der von Nordosten kommenden Gletscher geformt. Über verkehrsarme und –freie Wege, vielfach sogar schöne und steile Singletrails, folgten wir dem Höhenzug bis zum Oermter Berg, der den nördlichsten Punkt der Strecke markierte. Auf dem Oermter Berg befindet sich auch ein Spielplatz, den wir nicht einfach links liegen lassen konnten. So wurde die dort befindliche Seilbahn einer intensiven Nutzung unterzogen. Nach zwei Schleifen über den Oermter Berg verließen wir den Höhenzug und gelangten in die “Littard“, ein schönes Waldgebiet mit altem Baumbestand westlich der sogenannten “Littardkuhlen“, einer Gewässerkette, die aus einer Altstromrinne des Rheins hervorgegangen ist. Vorbei am Wasserschloss Bloemersheim und dem landwirtschaftlich genutzten Bereich zwischen den Orten Neukirchen-Vluyn und Kapellen erreichten wir nach rd. 41km und ca. 370 Höhenmetern wieder unseren Startort, dem wir nochmals mit einem Besuch aufwarteten.

 

auf_der_streckeauf_der_seilbahncoffee_by_marie

Fazit: Uns haben insbesondere die sehr schönen Trails auf dem Höhenzug und in den Waldgebieten sehr gut gefallen. Die Strecke ist aufgrund ihrer Streckenführung, die durch unterschiedliche Landschaftselemente führt, sehr abwechslungsreich. Dem ausrichtenden Verein kann man zur dieser neuen CTF-Permanente nur gratulieren.

Gerd