16 sportograf 106965473Der Ötztaler Radmarathon stellt auch im Jahreskalender des RSC Essen-Kettwig eine feste Größe dar  - trotz oder wohl eher wegen seiner besonderen Schwierigkeit. Laut Süddeutscher Zeitung ist es für jeden Hobbyradfahrer der "Ritterschlag", den Ötztaler bewältigt zu haben, aber "ein Schlag in die Magengrube".  In diesem Jahr waren 12 Kettwiger am Start dieses denkwürdigen Events über 225 km, 4 Alpenpässe und mehr als 5000 Höhenmeter.  Mit dabei war Walter Solle, der bereits 1999 seinen ersten "Ötzi" gefinished hat, seit dem immer wieder dabei war und alle "Ups" and "Downs" kennengelernt hat, inkl. einer Aufgabe im Jahr 2015. Hier sein Bericht (inkl. RSC-Ergebnisse):        

Nach dem vorzeitigen Ende meines letzten Ötztaler Radmarathons vor zwei Jahren war ich in diesem Jahr wieder dabei, fest entschlossen, ins Ziel zu kommen. Auf dem Weg zum Startblock traf ich meinen Vereinskollegen Ralph, der mir noch schlanker vorkam als sonst und voller Tatendrang war. Als der Startschuss fiel, ging es gemeinsam auf die lange Abfahrt nach Ötz, die jedes Mal den ersten "kribbeligen" Abschnitt der Strecke darstellt: Wenn mehr als 4000 Teilnehmer mehr oder weniger zusammen eine Abfahrt herunterfahren geht es eng zu und es kommt auch zu Stürzen. Nach und nach entschwand Ralph nach vorne aus meinem Sichtfeld. In meinem Alter wird man vorsichtiger und traut sich nicht mehr so sehr, auf den Abfahrten Tempo zu machen. Meistens fährt man dann weit rechts, um Kollisionen mit Überholenden zu vermeiden. Außer auf der Abfahrt vom Jaufenpass wurde ich durch diese Fahrweise häufig überholt. Und tatsächlich, schon in Längenfeld, kurz hinter einer Brücke, ein böser Sturz, der mich noch vorsichtiger werden lies und mich für den Tag vorwarnte. Ein junger Mann lag auf der Straße, was mir sehr leid tat.

Impressionen aus Seealpen und von Korsika

Streckenkarte Kettwiger Tour de France 2017 Bereits zum sechsten Mal war der RSC auf einer großen, fast zweiwöchigen Etappenfahrt unterwegs - und wieder ging es nach Frankreich! Unsere diesjährige Tour de France hatte dabei alles zu bieten, was das Rennradfahrerherz begehrt - und als Premiere fanden einige Etappen auf einer Insel statt - nämlich auf Korsika. IMG 2260

RSC-GruppenbildRad am Ring ist seit Jahren das Event für die boomende Langstrecken- und 24h-Rennen in Deutschland. Rund 9000 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr am Nürburgring eingefunden, um als Einzelstarter, in 2er-, 4er- oder 8er-Teams in 24 Stunden möglichst viele Runden auf der legendären Rennstrecke mit der sagenumwobenen Nordschleife zu drehen oder in den Straßenrennen über 75 und 150 km an den Start zu gehen. Dabei galt es, auf der knapp 26 km langen Runde durch die "Grüne Hölle" mehr als 500 Hm zu absolvieren und dabei unter anderem die bis 18% steile „Hohe Acht“ zu erklettern.

Unser Vereinskollege Jochen Kaiser ist das Superrandonée "Belchen satt" gefahren. Hier sein Bericht:

TorZunächst einige Eckdaten zu diesem Randonée. Es hat eine Länge von ca. 600 km und ca. 10.000 Höhenmeter und kann in zwei Versionen gefahren werden, die Randonneursversion in 60 Stunden oder als Touristik-Version mit 80 km / Tag. Als Nachweis müssen an bestimmten Punkten der Strecke Fotos erstellt werden.

Mein Mitstreiter Winfried und ich hatten uns für die Randonneurs-Variante entschieden. Als Startzeitpunkt hatten wir 07.00 Uhr gewählt und so ging es am Startort Freiburg am Martinstor los.
Die Temperaturen lagen jenseits der 30°C. Es versprach für die kommenden Tage richtig warm zu werden, auch Gewitter waren angekündigt. Nach kurzem Einrollen kam sofort der erste Anstieg, der Schauinsland. Nach gefühlten Stunden kamen wir oben an und die ersten Höhenmeter waren gefahren. Das Wetter war kühler als gedacht und es tröpfelte leicht. Wir fuhren den Schauinsland runter und es ging direkt weiter auf den Belchen. Vom Belchen aus kamen wir dann direkt zum nächsten Anstieg, Tiergrüble. In 5 Stunden hatten wir 64 km zurückgelegt, das war nicht gerade viel. Bei dem Schnitt wurde mir schlecht und ich dachte, das schaffen wir nie. So fuhren wir weiter und überquerten in Laufenburg den Rhein und fuhren in die Schweiz. Mittlerweile war es richtig heiß geworden und wir waren ständig auf der Suche nach Shops um Getränke nachzukaufen. Nach 9 Stunden hatten wir immerhin schon 131km gefahren. Es ging weiter über den Chilchzimmersattel und zum Weissenstein.

Die Vorbereitungen zur RTF am nächsten Sonntag verlaufen planmäßig, die Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde liegt jetzt auch vor!

Außerdem könnt Ihr hier eine Übersicht der Parkmöglichkeiten am Startort downloaden.

Weitere infos zur Veranstaltung gibt es hier.

 

Unterkategorien

Traditionell veranstaltet der RSC Essen-Kettwig am letzten Sonntag im September seine jährliche Radtourenfahrt (RTF). Auf den vier zwischen ca. 45 - 150km langen Strecken werden die Teilnehmer durch das nördliche "Bergisch-Märkische Hügelland" geführt. Die Streckenführung folgt dem Motto: Wir können alles außer flach! Getreu dem Motto werden auf den Strecken reichlich Höhenmeter gesammelt. Die verbrauchte Energie kann an mehreren Verpflegungsstellen sowie am Veranstaltungsort aufgefüllt werden. 

Die wichtigsten Informationen:

Datum: Sonntag, 27.09.2015 

Startzeit: 8:00 bis 10:30

Veranstaltungsort: Bootshaus KG Wanderfalke, Im Löwental 11, 45239 Essen-Werden

Alle weiteren Informationen werden hier rechtzeitig vor der Veranstaltung veröffentlicht.

Der RSC Essen-Kettwig freut sich über eure Teilnahme!